Als ich den Begriff Interior ReDesign vor einigen Jahren zum ersten Mal gehört habe, dachte ich: Endlich habe ich einen Namen für das, was ich eigentlich schon seit Jahren mit Räumen mache.
Denn nicht immer braucht es neue Möbel, damit sich ein Raum wieder neu und stimmig anfühlt. Oft steckt schon ganz viel Potenzial in dem, was da ist.
Ich habe schon immer gerne vorhandene Möbel und Lieblingsstücke neu arrangiert, ihnen einen anderen Platz gegeben oder sie mit neuen Farben und einzelnen Accessoires kombiniert. Und plötzlich wirkten Räume, die vorher etwas in die Jahre gekommen waren, wieder modern, gemütlich und ganz anders – ohne dafür alles neu kaufen zu müssen.
Genau das ist für mich Interior ReDesign.
Am Anfang steht nicht die Einrichtung, sondern die Nutzung
Bevor ich darüber nachdenke, welche Farbe an die Wand kommt oder wo ein Möbelstück stehen könnte, möchte ich wissen, wie der Raum in Zukunft genutzt werden soll.
Soll das bisherige Gästezimmer gleichzeitig Homeoffice bleiben? Werden dort regelmäßig Gäste untergebracht? Fehlt vielleicht ein Platz für Hobbys, zum Lesen oder einfach zum Zurückziehen?
Wenn die zukünftige Nutzung geklärt ist, schaue ich mir den Grundriss genauer an: Stimmen die Laufwege? Stehen Schreibtisch, Sofa oder Schränke wirklich an der besten Stelle? Gibt es genügend Stauraum – und wenn nicht, wo könnte zusätzlicher Stauraum entstehen?
Dabei geht es nicht nur um Funktion.
Mindestens genauso wichtig ist die Frage: Wie soll sich der Raum später anfühlen?
Leicht, hell und skandinavisch? Warm und natürlich? Oder eher dunkel, gemütlich und ein bisschen „moody“, weil der Raum hauptsächlich abends zum Lesen, Fernsehen oder Entspannen genutzt wird?
Was kann bleiben?
Erst dann schaue ich mir die vorhandenen Möbel und Gegenstände genauer an.
Was soll unbedingt bleiben? Was wird eigentlich nicht mehr gebraucht und kann verkauft oder verschenkt werden? Welche Möbel könnten aufgearbeitet, verändert oder einfach an einer anderen Stelle eingesetzt werden?
Das Spannende dabei: Manchmal entsteht allein durch eine neue Anordnung ein vollkommen anderes Raumgefühl.
Vorher: ein Gästezimmer, das in die Jahre gekommen war

Bei diesem Projekt handelte es sich um ein Gästezimmer im Souterrain, dessen Einrichtung schon einige Jahrzehnte hinter sich hatte.
Eine große Schrankwand aus Kiefernholz, ursprünglich aus einem Jugendzimmer, ein dunkelblaues Schlafsofa für Gäste, ein vorhandener Teppich und eine Dekoration, die seit vielen Jahren kaum verändert worden war.
Die Vorgabe war klar: Die Möbel und auch der Teppich sollten bleiben.
Und genau hier begann die eigentliche ReDesign-Aufgabe.
Aus unterschiedlichen Farben wird ein stimmiges Konzept
Eine der größten Herausforderungen waren die verschiedenen Blautöne im Raum. Statt dagegen anzukämpfen, habe ich sie zum Ausgangspunkt des neuen Farbkonzepts gemacht.
Die vorhandenen Blautöne wurden durch Grün- und Petroltöne ergänzt. Eine Wand bekam einen satten Petrolton, dazu kamen neue grüne Vorhänge sowie Kissen in verschiedenen Blau- und Grüntönen.
Als Kontrast habe ich einzelne Accessoires und Leuchten in Orange eingesetzt. Die warme Farbe greift gleichzeitig den Orangeton des vorhandenen Kiefernholzes wieder auf und verbindet so Alt und Neu miteinander.
Der Raum ist dadurch insgesamt etwas dunkler geworden – aber gleichzeitig viel gemütlicher. Genau das war gewünscht, denn er wird überwiegend abends und als Rückzugsort für Gäste genutzt.
Vorhandene Möbel neu gedacht
Auch das große Regal aus Kiefernholz musste nicht weichen.
Stattdessen habe ich ihre einzelnen Elemente neu angeordnet und das vorhandene Schlafsofa in die Regalwand integriert. Dadurch wirkt sie heute wesentlich leichter und bekommt gleichzeitig eine neue Funktion.
Es brauchte dafür weder eine komplett neue Einrichtung noch ein großes Budget.
Mit einer veränderten Möbelanordnung, einer neuen Wandfarbe, Textilien, Beleuchtung und wenigen gezielt ausgewählten Accessoires ist aus dem etwas in die Jahre gekommenen Jugendzimmer im Souterrain ein gemütliches und individuelles Gästezimmer geworden.




Und genau das liebe ich am Interior ReDesign:
Nicht alles muss neu sein, damit ein Raum sich neu anfühlt.
Manchmal braucht es nur einen anderen Blick auf das, was schon da ist – und eine gute Idee dafür, wie daraus wieder ein Zuhause entstehen kann, das zu seinen Bewohnern und ihrem heutigen Leben passt.
Ihr Zuhause braucht Veränderung – aber nicht unbedingt neue Möbel?
Vielleicht kennt Ihr das auch: Eigentlich sind viele Möbel noch schön und dürfen bleiben – und trotzdem fühlt sich der Raum nicht mehr richtig stimmig an oder passt einfach nicht mehr zu eurem heutigen Leben.
Genau hier setzt mein Interior ReDesign an. Gemeinsam schauen wir, welches Potenzial bereits in euren Räumen steckt. Wir verändern die Raumaufteilung, kombinieren vorhandene Möbel neu und ergänzen gezielt Farben, Licht, Textilien oder einzelne neue und gebrauchte Stücke.
So entsteht mit überschaubarem Aufwand ein Zuhause, das sich wieder neu, stimmig und nach Ihnen anfühlt – ohne alles auszutauschen.
Ihr möchtet wissen, was in euren Räumen möglich ist?
Dann vereinbart gerne ein kostenloses Kennenlerngespräch mit mir. Ich freue mich darauf, von eurem Zuhause und euren Wünschen zu hören.




